Baumsterben im Harz — Betei­li­gung ist wichtig

Im Harz sind riesige Fichten­wälder durch Trocken­heit, Stürme und Borken­käfer abgestorben. Junge Menschen sehen diese Flächen und fühlen sich ohnmächtig. Mit „Wasser wächst im Wald” möchten wir ihnen etwas in die Hand geben: einen Spaten.

Rund 40 Schüler:innen einer Harzer Schule sollen im Herbst 2027 gemeinsam mit ihren Lehrkräften 1.000 Laubbäume pflanzen. Sie erleben: Mein Handeln wirkt. Diese Selbst­wirk­sam­keit stärkt die Zuver­sicht, und wer selbst pflanzt, fühlt sich dem Wald verbunden. In einer waldpäd­ago­gi­schen Führung lernen sie zudem, was der Wald für uns leistet: Er filtert und speichert Wasser, kühlt das Klima und bietet Lebens­raum. Denn nur wer den Wald kennt und seinen Wert versteht, schützt ihn langfristig, weil er es will und nicht, weil er es soll.

 

Laubwälder gelten als klima­re­si­lient und können im Gegen­satz zu Nadel­wäl­dern deutlich mehr Grund­wasser bilden, denn Nadel­bäume halten Nieder­schlag in der Krone fest, wo ein großer Teil verdunstet. Studien und Model­lie­rungen zeigen: Ein Laubwald kann die Grund­was­ser­neu­bil­dung um 500.000 bis 1.200.000 Liter je Jahr und Hektar gegen­über Nadel­­holz-Reinbe­­ständen verbes­sern.

Mit Ihrer Spende ermög­li­chen Sie, dass die Schüler:innen pflanzen können, mit Setzlingen, Boden­vor­be­rei­tung, Wildschutz, Pflanz­ak­tion samt Umwelt­bil­dung, Bustransfer und Nachver­fol­gung der Fläche. Unser Ziel am Giving Tuesday: 8.000 €, damit die Schüler:innen einen klima­re­si­li­enten Laubwald pflanzen können, der die Grund­was­ser­bil­dung unter­stützt.