Ihre zweck­ge­bun­dene Spende für die stufige Waldrand­ge­stal­tung wirkt wie ein Mandat — sie wird dafür verwendet, den Waldrand auf ausge­wählten Flächen arten­reich zu bepflanzen, um Vögeln, Insekten, Säuge­tieren und Repti­lien einen Lebens­raum zu geben.

Ein stufig aufge­bauter Waldrand ist ein ökolo­gi­sches Multi­ta­lent und ein Highlight für die Biodi­ver­sität in unserer Kultur­land­schaft. Durch das gestaf­felte Mosaik aus Bäumen, Sträu­chern und blüten­rei­chen Kraut­säumen entstehen vielfäl­tige Übergangs­räume zwischen Wald und Offen­land, die einer erstaun­li­chen Arten­fülle Lebens­raum bieten. Während der dichte Wald Vögeln, Insekten, Säuge­tieren und zahlrei­chen Pflan­zen­arten Schutz und Nahrung spendet, bietet der offene Saum Insekten, wie Schmet­ter­lingen und Wildbienen, aber auch Repti­lien, wie der Zaunei­dechse, ideale Lebens­be­din­gungen.

Die stufige Struktur wirkt wie ein Puffer: Sie schützt landwirt­schaft­liche Flächen vor Schat­ten­wurf und Wurzel­kon­kur­renz, fördert höhere Erträge und bietet gleich­zeitig Wildtieren Deckung und Nistmög­lich­keiten. Sie ermög­licht natür­liche Schäd­lings­re­gu­lie­rung durch den Lebens­raum für Nützlinge und steigert die Wider­stands­kraft des angren­zenden Waldes gegen Wind, Sturm und Randschäden. Durch die abwechs­lungs­reiche Gestal­tung gewinnen auch Menschen: Der Waldrand wird zum attrak­tiven Erholungs­raum und zum belebenden Landschafts­ele­ment.

Ein stufiger Waldrand schafft also ein blühendes Netzwerk für Arten­viel­falt, ökolo­gi­sche Stabi­lität und nachhal­tige Landnut­zung – ein Gewinn für die Natur, die Land- und Forst­wirt­schaft sowie für die Erholung.

 

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