Wasser ist die Grund­lage für alles Leben auf der Erde …

… und eine unver­zicht­bare Ressource für Mensch, Tier und Pflanze. Ohne Wasser könnten wir nicht existieren, denn unser Körper besteht zu mehr als der Hälfte aus Wasser, das als Baustoff für Zellen sowie als Trans­port­mittel für Nährstoffe und Abfall­stoffe dient. Wasser reguliert unsere Körper­tem­pe­ratur, unter­stützt die Verdauung und ist wichtig für viele lebens­wich­tige Prozesse wie die Sauer­stoff­pro­duk­tion durch Pflanzen.

 

Beim Thema Wasser­be­darf unter­scheidet man folgende Katego­rien:

Trink­was­ser­be­darf

Wir trinken im Durch­schnitt etwa 2 bis 3 Liter Wasser täglich, weil unser Körper ständig Wasser benötigt, um lebens­wich­tige Funktionen aufrecht­zu­er­halten. Wasser ist essen­ziell für unsere Gesund­heit. So kommen wir auf einen direkten Trink­was­ser­be­darf von um die 1.000 Liter pro Jahr.

 

Direkter Wasser­be­darf

Der direkte Wasser­be­darf umfasst ausschließ­lich das Wasser, das unmit­telbar aus dem Wasser­hahn genutzt wird. Dazu gehören neben der Trink­was­ser­nut­zung auch alle häusli­chen Aktivi­täten wie Baden, Kochen, Putzen. Die größten Anteile entfallen dabei auf die Körper­pflege. Dieser Wert liegt ungefähr bei 126 Litern pro Tag und entspricht etwa 46.000 Litern pro Jahr pro Person.

 

Wasser­fuß­ab­druck: Indirekter Wasser­be­darf

Der indirekte Wasser­be­darf bezeichnet das „virtu­elle Wasser“, das für die Herstel­lung aller konsu­mierten Produkte benötigt wird, wie Nahrungs­mittel, Kleidung, Elektronik und andere Güter. Hierzu gehört auch das Wasser, das zur Produk­tion von impor­tierten Waren verbraucht wird. Der indirekte Wasser­ver­brauch liegt je Person bei 7.200 Liter täglich. 86 % des indirekten Wassers, das für die Herstel­lung der in Deutsch­land konsu­mierten Waren benötigt wird, wird im Ausland verbraucht.

 

Blaues Gold

Trotz seiner schein­baren Fülle ist Süßwasser nur in sehr geringem Anteil auf der Erde vorhanden, und davon ist nochmals nur ein Bruch­teil als Trink­wasser nutzbar. Deshalb ist Wasser nicht nur ein Grund­stoff des Lebens, sondern auch eine wertvolle und schüt­zens­werte Ressource, deren nachhal­tiger Umgang für das Überleben aller Lebewesen von größter Bedeu­tung ist. In Deutsch­land stammen 70 % des Trink­was­sers aus den Grund­was­ser­res­sourcen. Über 40 % der Fläche aller deutschen Wasser­schutz­ge­biete liegen im Wald. Das im Wald gebil­dete Wasser hat eine sehr gute Qualität und unter­schreitet an fast allen Stand­orten die geltenden Nitrat-Grenz­­werte. Wald ist somit auch für die Trink­was­ser­qua­lität sehr wichtig.

 

Wasser verbrau­chen und fördern?

Wir alle verbrau­chen Ressourcen und müssen im Rahmen von Nachhal­tig­keit Produk­tion und Konsum ressour­cen­scho­nend umstellen. Wie sieht es mit dem Verbrauch aus, der sich nicht weiter reduzieren lässt?
Wissen Sie um den Verbrauch für .…
• das Produkt-Wasser: für den jährli­chen Wasser­be­darf, der direkt für die Herstel­lung von Produkten anfällt?
• das Produk­­tions-Wasser: für den Wasser­fuß­ab­druck, der für die gesamte Herstel­lung eines Produktes benötigt wird?
• das Unter­­neh­­mens-Wasser: für den betrieb­li­chen Wasser­ver­brauch, den ein Unter­nehmen jährlich benötigt?
• den perso­nen­be­zo­genen Trink­was­ser­ver­brauch: den Menschen je Jahr benötigen?

Gerade in Unter­nehmen kommt da einiges an Trink­wasser zusammen, das täglich verbraucht wird. Durch die Pflan­zung von stand­ort­ge­rechten Laubbäumen in monostruk­tu­rierten Nadel­wäl­dern oder auf Schad­flä­chen entstehen klima­re­si­li­ente Laubmisch­wälder, die die Grund­was­ser­neu­bil­dung erhöhen. So können Laubbaum­pflan­zungen der Natur etwas von dem Wasser zurück­geben, das verbraucht wird.

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