
Ein Hektar Trinkwasserwald…
… klingt vielleicht unscheinbar – etwa so groß wie anderthalb Fußballfelder -, doch auf dieser Fläche geschieht Großes:
Jahr für Jahr entstehen hier 500.000 bis 1.200.000 Liter mehr sauberes Grundwasser als in reinen Nadelwäldern. Das reicht, um 450 bis 1.100 Menschen ein Jahr lang mit täglich 3 Litern Trinkwasser zu versorgen – Familien, Nachbarn, Kinder, Freund*innen und Mitarbeitende, die jeden Tag darauf angewiesen sind.
Durch Laubbaumpflanzungen und der Umwandlung monostrukturierter Nadelwälder in klimaresiliente Laubmischwälder kann ein jeder zu seinem eigenen jährlichen Trinkwasserbedarf beitragen.
Ein Trinkwasserwald entsteht, wenn durch Laubbaumpflanzungen eine reine Nadelwaldfläche wieder in einen artenreichen Laubmischwald umgewandelt wird. Seine vielfältigen Baumarten bilden ein klimaresilientes Ökosystem, das den Humusaufbau fördert, der das Regenwasser besonders gut filtert und speichert. So schützt ein Trinkwasserwald unsere wichtigste Lebensgrundlage – das Wasser. Gleichzeitig speichert er Kohlenstoff, spendet Schatten, kühlt und schafft Lebensräume für unzählige Arten.
Gemeinsam können wir Trinkwasserwälder pflanzen, die Leben spenden und Zukunft sichern.
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