Wasser-Fußabdruck kompensieren & Wasserqualität sichern

Sie wollen sich mit Ihrem Unternehmen engagieren, um den Wasser-Fußabdruck ihrer Produkte und/oder ihrer Produktion zu kompensieren? Mit der Umweltschutzkampagne „Ressourcen schaffen – Trinkwasser pflanzen“, schlagen wir eine Brücke zwischen Ökologie und Ökonomie: Wasser, welches Unternehmen zum Beispiel für die Herstellung von Produkten verbrauchen, wird durch gezielte Pflanzmaßnahmen kompensiert. Organisiert, betreut und begleitet von und mit Trinkwasserwald® e.V.

Das funktioniert so: Wir unterpflanzen bundesweit gezielt ausgewählte Nadelwald-Monokulturen mit Laubbäumen. Dadurch werden nachweislich auf einem Hektar „Trinkwasserwald“ pro Jahr im Bundesmittel 800.000 Liter sauberes Grund- beziehungsweise Trinkwasser von hoher Qualität zusätzlich generiert.* So können wir gemeinsam Ressourcen schaffen, Trinkwasser pflanzen und eine nachhaltige Trinkwassersicherung fördern.

Wie zum Beispiel die BIONADE GmbH: Zusammen mit regionalen Partnern wurden in ganz Deutschland mehr als 62 ha neue „Trinkwasserwälder“ geschaffen, die nachhaltig 50 Millionen Liter zusätzliches Grund- bzw. Trinkwasser generieren. Mit dieser Aktion kompensiert die BIONADE GmbH den gesamten Wasserverbrauch, der für das Produkt BIONADE jährlich anfällt. Die Kampagne wurde bei der UN-Naturschutzkonferenz in Bonn, der „Expo der Vielfalt“, vorgestellt. Sie ist Teil der „Leadership Erklärung“ der „Business and Biodiversity Initiative“ – einer internationalen Initiative des Bundesministeriums für Umwelt und Naturschutz.

Das Besondere: Einmal gepflanzt, generiert Ihre „Grundwasserfabrik“ qualitativ hochwertiges Wasser jedes Jahr neu – solange der Wald besteht! Für die Kompensation eines speziellen Wasserbedarfes (siehe unten) bedeutet dies, dass nur einmal der jährliche Wasserbedarf gepflanzt werden muss, um den gesamten Bedarf der Folgejahre und -jahrzehnte zu kompensieren.

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Grundwasserfabrik Laubmischwald: Auf einem Hektar werden im Bundesmittel 800.000 Liter sauberes Grund- beziehungsweise Trinkwasser von hoher Qualität zusätzlich generiert. Symbolisch hierfür die Wassersäule – sie fasst 80 Liter: 10.000 dieser Wassersäulen entsprechen demnach dem jährlichen Wasserzugewinn auf einem Hektar „Trinkwasserwald“. (links im Bild: Heiner Rupsch, rechts im Bild: Alexander Pillath, Trinkwasserwald® e.V.)

Für Unternehmen

Alle nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den tatsächlich anfallenden, konkret messbaren Bedarf bzw. Verbrauch. Virtuelles Wasser, welches indirekt zum Beispiel in einem Produkt enthalten sein kann, ist in den Kennzahlen nicht enthalten.

Produkt-Wasser kompensieren
Hierbei handelt es sich um den Wasserbedarf, der sich direkt in einem Produkt wiederfindet, zum Beispiel in einer Flasche Limonade. Gemessen wird dieser Bedarf in Litern pro Jahr, der in den direkten Produkteinheiten enthalten ist.

Produktions-Wasser kompensieren
Hierbei handelt es sich um den gesamten Wasserbedarf, der für die Herstellung eines Produktes benötigt wird. Gemessen wird dieser Bedarf in Litern pro Jahr, der für die gesamte Herstellung einer Produktserie oder aller Produktserien pro Jahr benötigt wird.

Unternehmens-Wasser kompensieren
Hierbei handelt es sich um den gesamten Wasserbedarf, den ein Unternehmen benötigt – nicht nur für die Produktion. Gemessen wird dieser Bedarf in Litern pro Jahr.

Für Privatpersonen (privater Trinkwasserbedarf bzw. -verbrauch)

Trinkwasserbedarf – ein Hektar für 800 Menschen
Hierbei handelt es sich um den Wasserbedarf, den ein Mensch täglich braucht, um zu (über-)leben. Er ist mit knapp drei Litern pro Tag angesetzt, entsprechend rund 1.000 Litern pro Jahr. Ein Hektar von Trinkwasserwald® e.V. entsprechend gestalteter Wald kompensiert und sichert im Bundesmittel den lebenslangen Trinkwasserbedarf von hoher Qualität für 800 Menschen.

Auch Firmen können diesen jährlichen Trinkwasserbedarf für Ihre Mitarbeiter durch Trinkwasser-Pflanzaktionen kompensieren!

Für weitere Informationen oder individuelle Engagements finden Sie hier weitere Informationen. Oder nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Geschäftsführenden Vorstand Alexander Pillath.

* Lesen Sie dazu auch den Auszug aus der Expertise „Waldstruktur und Wasserhaushalt“ von Prof. Dr. Steffen Rust, Professur für Baumpflege und Baumkontrolle Fakultät Ressourcenmanagement, Universität Göttingen.