Vom 4. bis zum 6. September, ging es der Spätblühenden Amerikanischen Traubenkirsche auf einer Waldfläche bei Lampertheimim südhessischen Kreis Bergstraße an den Kragen: Mitarbeiter der Deutschen Bank halfen mit Muskelkraft bei der Rodung dieses „floristischen Fremdländers“ *. Die Hauptarbeit bei der Rodung übernahm allerdings das Rückepferd „Mio“. Dieser vierbeinige Waldarbeiter belastet den Boden nicht so stark wie schwere Forstmaschinen, verursacht also praktisch keine Bodenschäden, und benötigt auch in unwegsamem Gelände keine Rückegassen: Er zieht die gefällten und entasteten Bäume einfach durch das stehende Holz.

Fotos: Anett Janke Outdoorfotografie

Mit der Rodung wurde Platz geschaffen, um im Frühjahr 2019 wieder heimische Baum- und Straucharten zu pflanzen – die Basis für maximale Artenvielfalt. Zusammen mit den helfenden Händen schaffen wir so die Basis für Artenreichtum und ökologische Stabilität.

*) Die Spätblühende Amerikanische Traubenkirsche ist ein sogenannter Neophyt, der sich aggressiv gegen die natürliche, heimische Vegetation ausbreitet, sich nur mit sehr wenigen Arten vergesellschaftet und so natürliche Biodiversität verhindert.

 

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