So titelte der anerkannte Politikwissenschaftler, Journalist und Umweltexperte Franz Alt schon vor elf Jahren. Wie recht er leider hat!

Unser jetziges Trinkwasser ist über 1.000 Jahre alt – erfrischend und von hoher Qualität! Es kommt aus tiefen Gesteinsschichten in die vor Jahrhunderten und zum Teil Jahrtausenden Wasser in Form von Regen und Schnee einsickerte. Der Regen vor hunderten von Jahren ist heute also das Trinkwasser in unserem Wasserhahn – ein wirklich guter Jahrgang. Luft, Umwelt und Regen waren damals viel unbelasteter als heute.

Der aktuelle deutsche Nitrat-Atlas zeigt allerdings in erschreckendem Maße, wie mittlerweile die Belastung unseres zukünftigen Grund- und Trinkwassers aussieht. Unsere Nachkommen werden deutlich schlechteres Wasser zur Verfügung haben – das spielt leider auch (gezielt?) Groß-Konzernen mit Ihrer Strategie der Wasser-Privatisierung in die Hände. Die Situation ist seit einigen Jahren so extrem, dass an 70 Prozent aller Probestellen, an denen das Umweltbundesamt Wasserproben entnimmt, eine Belastung nachzuweisen ist – bei fast 50 Prozent in erheblichem Maße (Quelle: Umweltinstitut München, Oktober 2015). Die EU hat daher schon vor Jahren ein sogenanntes Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet, da die Grenzwerte der Nitratbelastung nicht eingehalten werden.

Hauptverursacher dafür ist die industrielle Land- und Viehwirtschaft durch die exzessive Überdüngung der Felder. Auch Tierarzneimittel aus der Landwirtschaft gelangen über die Ausscheidungen der Tiere in den Ställen in den Boden und das Grundwasser.

Es liegt an jedem Einzelnen von uns in seinem Konsumverhalten, sich dem entgegen zu stellen und sich auch für zukünftig sauberes Trinkwasser von hoher Qualität einzusetzen – ohne zu viel Nitrat-, Pestizid, Antibiotika- und Hormonbelastung und im Interesse unserer Nachkommen!

„Wir machen uns große Sorgen um den Zustand des Grundwassers. Das ist die wichtigste Ressource, die wir haben“, sagte Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) der „Süddeutschen Zeitung“. Reichten vor 30 Jahren bei den meisten Wasserwerken eine Handvoll verschiedener Filterverfahren aus, um die Qualität, wie wir sie zurzeit noch haben, herzustellen, müssen mittlerweile bis zu 60 (!) unterschiedliche Filter- und Reinigungsverfahren eingesetzt werden!

Lassen Sie uns gemeinsam etwas dagegen tun! Wenn Sie für die Zukunft unserer Kinder mehr über das Trinkwasserwald® e.V. Projekt „Leben braucht Wasser“ wissen wollen, nehmen Sie gerne Kontakt per Email mit dem Geschäftsführenden Vorstand Alexander Pillath auf. Sie erreichen uns auch telefonisch unter 040 / 287 88 230

Damit jeder für sich überprüfen kann, was oder wie wenig erkennbar sich beim Thema Wasser seit der Veröffentlichung des Beitrags von Franz Alt „Wasser wird kostbarer als Gold“ getan hat, lesen Sie hier den vollständigen Artikel auf www.sonnenseite.com

Alexander Pillath

Alexander Pillath

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