Werte pflanzen!

Neben dem konkreten Engagement für Natur und Umweltschutz und dem Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen, setzen wir uns ebenso für die Erhaltung unserer eigenen Natur, unserer eigenen Menschlichkeit ein. Denn in einer immer stärkeren Kultur des nahezu mechanischen „funktionieren müssen“ und gleichzeitiger Isolierung voneinander, möchten wir Menschen Gelegenheit geben, ihre eigene, innere Natur wieder zu finden und zu erwecken. So wollen wir mit unseren öffentlichen Pflanzaktionen und Umweltbildungsprojekten erlebbares Bewusstsein schaffen und fördern.

Am Ende solch eines Pflanztages haben die Teilnehmer:

  • Natur erfahren und wertgeschätzt.
  • Synergetische Zusammenhänge der Natur (z.B. Wald und Wasser) entdeckt.
  • Direkte und indirekte Konsequenzen der westlichen Lebensweise für die Natur begriffen.
  • Die Bedeutung von nachhaltigem Handeln erfahren und das Gefühl der Verantwortung – über das eigene Leben hinaus – kennengelernt: Wir pflanzen Bäume, die erst noch zum Wald wachsen werden, der auch noch die nächsten Generationen bereichern wird.
  • Die Darwinsche Evolutionstheorie richtig gedeutet: Nicht „höher, schneller, weiter“ ist das Ziel der Natur (und des Lebens). Es geht um Formen der Kooperation statt Konkurrenz. Darwins „Survival of the fittest“ heißt nicht, der „Stärkste“ überlebt, sondern der „Fitteste“ – und das ist der, der Synergien nutzt, statt auf Verdrängung zu setzen.
  • Die Bedeutung der Maxime „Global denken – lokal handeln“ kennengelernt und verstanden.

Finden wir wieder uns und unseren Platz im Ganzen!  

Wir wollen mit unseren öffentlichen Pflanzaktionen und Umweltbildungsprojekten erlebbares Bewusstsein schaffen und fördern. Denn erst durch gemeinsames Handeln kann ein emotionaler Zugang zu unseren Werten entstehen: Raus aus der Konditionierung des Alltags ergibt sich die Möglichkeit, eingefahrene Muster aufzubrechen und tatsächliche Bedürfnisse zu spüren. Im Gespräch und Tun mit Menschen aller Lebensbereiche findet man dabei die Gemeinschaft im Handeln wieder und sieht am Ende des Tages, was zusammen erreichbar ist. Darüber hinaus „begreift“ man wortwörtlich wieder die Natur und sich selbst als Teil davon.