Klimaschutzwälder

Unser Klima ist bedroht: Ein rasanter Anstieg von Treibhausgas-Emissionen in der Atmosphäre, hervorgerufen durch die Verbrennung fossiler Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle, bewirkt den sogenannten Treibhauseffekt. Dadurch erwärmt sich die Erdatmosphäre – mit Konsequenzen für den gesamten Naturhaushalt. Die Nachrichten über eine Anhäufung schwerster Überflutungen, flächendeckender Waldbrände, Dürren und das zunehmende Abschmelzen der Polkappen machen spätestens jetzt die globalen Auswirkungen einer schon weit vorangeschrittenen klimatischen Veränderung deutlich!

Verringern, vermeiden, kompensieren*: Jeder sollte alles versuchen, Kohlendioxid (CO2) gar nicht erst entstehen zu lassen. Manche Emissionen lassen sich aber nicht vermeiden. Um diese Emissionen auszugleichen, ist es möglich Trinkwasserwald® Pflanzaktionen zu unterstützen, die helfen, CO2 langfristig der Atmosphäre zu entziehen. Denn Wälder sind nicht nur wichtige naturnahe Lebensräume, sie tragen auch wesentlich zur Stabilisierung des Weltklimas bei: Durch gezielte Neuaufforstungen können so genannte Klimaschutzwälder entstehen, die weiteres CO2 aufnehmen können. Ein Hektar Wald in Deutschland ist beispielsweise in der Lage, in 60 Jahren jährlich etwa zehn Tonnen CO2 aufzunehmen.

*CO2-Kompensation: Kompensieren bedeutet „ausgleichen bzw. „ersetzen“ – nicht neutralisieren! Der Grundgedanke der CO2-Kompensation ist es, den Ausstoß einer bestimmten Menge an Treibhausgasemissionen, der an einem Ort der Welt nicht vermieden wird, an einem anderen Ort der Welt durch Klimaschutz- oder so genannte Senkenprojekte zu verhindern bzw. zu kompensieren. Diese Projekte sollen der Atmosphäre dauerhaft Treibhausgase entziehen und in so genannten Kohlenstoffsenken (z. B. Bäumen) speichern, beispielsweise durch Aufforstung. Individuen oder Unternehmen, die ihre eigenen Emissionen kompensieren wollen, können diese erfassen und Geld für solche Projekte geben. Weitere Erläuterung der Werte zur CO2-Reduktion gibt es hier. Mehr zu diesem Thema finden Sie auch bei Wikipedia.